Legen Sie in Ihrer „Vorschau“ eine Behandlung an, verknüpfen Sie einen Schlag und klicken Sie dann auf einen der Wochentage.
⚙️ Gut zu wissen: Wenn Sie keine Schläge mit Ihrer Behandlung verknüpfen, basieren die angezeigten Spritzfenster auf dem Wetter Ihrer Ortschaft, die Sie in Ihrem Profil angegeben haben.
Erst wenn Sie Ihre Schläge mit der Behandlung verknüpfen, profitieren Sie von Spritzfenstern mit schlaggenauem Wetter, von der Tankmischung, der Mischreihenfolge und der Dosisanpassung. Beide Bildschirme werden auf die gleiche Weise gelesen und interpretiert.
Auf diesem Bildschirm finden Sie alle wichtigen Informationen, um Ihre Maßnahme zu planen.
Jedes Zeitfenster hat eine Gesamtbewertung seiner Anwendungsbedingungen und damit auch des vorgeschlagenen Potenzials zur Dosisanpassung. Das ist die erste Information, die Sie lesen, um sich einen Überblick zu verschaffen. Sie ist mit einem Farbcode verknüpft, der Ihnen die Anwendungsbedingungen auf einen Blick zeigt.
Dunkelgrün: Ausgezeichnete Bedingungen
Hellgrün: Gute Bedingungen
Gelb: Mäßige Bedingungen
Rot: Schlechte Bedingungen / Gesetzliche Grenze
Im Folgenden erklären wir die Informationen von oben nach unten.
Die Zeitfenster
1. Sie können die Zeitfenster für bis zu 5 Tage ansehen, indem Sie auf die Wochentage klicken.
2. Standardmäßig schlagen wir Zeitfenster von 1 Stunde vor. Sie können die Dauer der Maßnahme ändern, indem Sie auf „Zeitfenster 1 Std.“ klicken. Verschieben Sie den Tropfen, um durch die Uhrzeiten zu scrollen und alle Zeitfenster des Tages anzusehen.
Die Wetterbedingungen
Allgemeine
Diese Wetterbedingungen geben Ihnen einen Überblick über das Wetter während des Zeitfensters:
Temperatur (oben Maximum, unten Minimum)
Niederschlag (oben Maximum, unten Minimum)
Windgeschwindigkeit (oben Mittelwert, unten maximale Böen)
Luftfeuchtigkeit (oben Maximum, unten Minimum)
Spezifische
Klicken Sie auf „Mehr anzeigen“. Das sind die Bedingungen, die von den ausgewählten Produkten abhängen.
Folgende Fälle sind möglich:
Regen innerhalb von 2 Std.: betrifft alle Produkte
Regen innerhalb von 24 Std.: betrifft bestimmte Blattherbizide und Fungizide
Regen innerhalb von 3 Tagen: betrifft Herbizide mit Bodenwirkung (aktivierender Regen)
Mindesttemperatur in den nächsten 3 Tagen: betrifft einen Teil der Herbizide
Bodentemperatur: betrifft Herbizide mit Bodenwirkung
Bodenfeuchte: betrifft Herbizide mit Bodenwirkung
Min. + mittlere Temperatur in 24 Std.; mittlere + max. Temperatur in 72 Std.: betrifft Wachstumsregler und bestimmte Blattherbizide (wüchsige Bedingungen)
Verluste durch Verflüchtigung: betrifft Stickstoffdünger -> sichtbar nach dem Bildschirm zur Auswahl der Schläge
Spezifische Bedingungen für einen Dünger:
Regen innerhalb von 3 Tagen
Bodentemperatur
Bodenfeuchte
Verluste durch Verflüchtigung
Die Risiken
Wir zeigen die Risiken an, die mit den Wetterbedingungen verbunden sind. So können Sie schnell entscheiden. Folgende Risiken sind möglich:
Gesetzliche Grenze: Der Wind liegt im Mittel bei 19 km/h oder mehr
Abdriftrisiko: berechnet nach Produktgruppe (Pflanzenschutzmittel / Dünger) und Ausrüstung
Böenrisiko: Böen über 25 km/h während der Spritzung, obwohl der mittlere Wind unter der gesetzlichen Grenze liegt
Verflüchtigungsrisiko: windbedingtes Risiko bei der Düngung. Berücksichtigt werden Regen, Wind, Temperatur und Luftfeuchtigkeit sowie die Stickstoffform, die mehr oder weniger zur Verflüchtigung neigt
Frostrisiko: Frost während der Spritzung und/oder in den nächsten 3 Tagen (abhängig vom Produkttyp)
Hohe Temperatur: Behandlung bei Temperaturen über bestimmten Schwellen, je nach Produktkategorie
Risiko niedriger Luftfeuchtigkeit: betrifft alle Produkte, wenn bei niedriger Luftfeuchtigkeit gespritzt wird. Die Grenze hängt vom Wirkmechanismus des Produkts ab (zwischen 60 und 70 % als Untergrenze)
Risiko von abtropfendem Tau: Die Luftfeuchtigkeit liegt über 95 %, abhängig von der Kultur
Abwaschrisiko / Hohes Abwaschrisiko: Risiko durch die Regenmenge zwischen 2 und 48 Std. während und nach der Behandlung, je nach Produkt
Kein / Wenig aktivierender Regen: kein oder wenig Regen bis zum 3. Tag nach einer Behandlung mit einem Bodenherbizid oder einem Keimhemmer
Phytotoxizitätsrisiko: Risiko von Regen > 30 mm in den 3 Tagen nach einer Behandlung mit Bodenwirkung. Achten Sie auch auf die Temperaturschwankungen
Phytotoxizitätsrisiko bei Raps: spezifisches Risiko bei Produkten auf Basis von Bifenox, wenn die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist
Achtung auf das Stadium der Unkräuter: spezifisch für Wirkstoffe aus der Gruppe der DIMs, Empfehlung: das 3-Blatt-Stadium der Ungräser abwarten
Die Details der Anwendungsbedingungen
Klicken Sie auf die Schaltfläche „+ Details“. Dort finden Sie die Parameter, die die Spritzbedingungen beeinflussen. Für jeden Parameter zeigt Ihnen der Farbcode das jeweilige Niveau.
Für jedes Pflanzenschutzmittel sehen Sie folgende Parameter:
Abdrift: Abdrift bedeutet, dass Tropfen aus der behandelten Fläche heraus verfrachtet werden. Der Wind ist ein wichtiger Faktor: Je stärker der Wind, desto höher das Abdriftrisiko. Mit passenden Düsen und einer passenden Wasseraufwandmenge lässt sich das Abdriftrisiko verringern.
Temperatur: Zwischen 8 °C und 25 °C sind die Bedingungen für die Behandlung geeignet. Hohe Temperaturen lassen die Tropfen schneller eintrocknen und bremsen den Saftstrom in der Pflanze. Kälte (Frost in den 3 Tagen nach der Behandlung) verlangsamt den Abbau des Produkts in der Pflanze und macht die Kulturen empfindlicher.
Luftfeuchtigkeit: Sie sollte > 60 % liegen, damit das Produkt gut eindringt. Darunter können die Tropfen verdunsten, bevor das Produkt aufgenommen wurde. Über 95 % besteht ein hohes Risiko, dass die Brühe abläuft. Optimal sind rund 80 % für ein Blattmittel.
Hinweis: Bei Bodenmitteln hat sie nur wenig Einfluss.
Auswaschung: Dabei werden Stoffe mit dem Regenwasser ins Grundwasser verlagert. Der Boden verliert dadurch Nährstoffe, und die ausgebrachten Produkte gehen verloren. Starke Niederschläge sowie flachgründige, sandige und durchlässige Böden erhöhen das Auswaschungsrisiko.
Temperaturschwankungen: Starke Temperaturschwankungen (> 15 °C) können die Wirksamkeit des Produkts verringern und das Phytotoxizitätsrisiko erhöhen. Kälte verlangsamt den Abbau des Produkts in der Pflanze und macht die Kulturen empfindlicher. Zu hohe Temperaturen lassen die Tropfen schneller eintrocknen, können Trockenstress auslösen und (je nach Entwicklungsstadium) zum Abwurf von Blüten führen.
Je nach Produkt kommen spezifische Details hinzu:
Bodenfeuchte (für Herbizide mit Bodenwirkung): Der Boden muss genug Wasser enthalten, damit die Wurzeln das Produkt aufnehmen können. Zu viel Wasser kann aber schaden, weil es Phytotoxizität verursachen oder das Produkt in tiefere Bodenschichten verlagern kann. Dieser Parameter berücksichtigt die vorhergesagten Bedingungen zum Zeitpunkt der Anwendung und in den folgenden Tagen.
Vorhandensein des Schaderregers (für Insektizide): Bei allen Insektizidbehandlungen sollte möglichst direkt auf das Insekt gespritzt werden, besonders bei Kontaktmitteln. Manche Insekten sind zu bestimmten Tageszeiten besonders aktiv. Diese Zeiten zeigen wir Ihnen an, damit Sie möglichst während der täglichen Aktivitätsspitze behandeln, falls das Insekt auf dem Schlag vorhanden ist.
Für einen Dünger sehen Sie folgende Parameter:
Temperaturschwankungen. Siehe oben
Temperatur: Nach der Windstärke ist die Temperatur das zweitwichtigste Kriterium für die Ammoniakverflüchtigung. Wir empfehlen, bei kühlen Temperaturen auszubringen.
Regen innerhalb von 3 Tagen: Nach einer Stickstoffdüngung wird eine Einarbeitung empfohlen. Ist das nicht möglich, hat Regen in den Tagen nach der Ausbringung eine ähnliche Wirkung.
Wind: Die Verflüchtigung ist in den Stunden nach der Ausbringung am höchsten. Um sie zu begrenzen, sollte möglichst wenig Wind wehen, damit die Luft über den behandelten Flächen nicht verwirbelt wird.
Die Schläge
Hier finden Sie den oder die Schläge, die Sie verknüpft haben. Mit einem Klick darauf können Sie sie ändern oder weitere hinzufügen. Falls Sie mit dieser Behandlung noch keine Schläge verknüpft haben, können Sie das hier tun.
Die Ausrüstung
Unter „Meine Ausrüstung“ finden Sie Ihre standardmäßig eingestellte Ausrüstung. Mit einem Klick darauf können Sie sie ändern, ebenso die Düsen oder die Ausbringmenge.
💡 Bei Düngermaßnahmen wählt HYGO automatisch einen Düngerstreuer aus, damit Sie Zeit sparen.
Die Dosisanpassung
In den Abonnements Optimiser und Optimiser + sehen Sie ein Potenzial zur Dosisanpassung.
Das Potenzial zur Dosisanpassung ist ein Prozentsatz der Dosisreduzierung für Herbizide und Fungizide. Er wird berechnet anhand:
der oben beschriebenen Anwendungsbedingungen (abhängig von Produkt und Wetter)
Allgemeine Bedingungen
Spezifische Bedingungen
Risiken
Details der Bedingungen
Ihrer Ausrüstung
Ihrer Bodenart
Der Algorithmus bildet die Summe aller positiven und negativen Faktoren, gewichtet mit Faktoren, die zu Ihrer Tankmischung passen, und schlägt den passenden Prozentsatz vor.
Der Farbcode hängt vom vorgeschlagenen Prozentsatz ab:
Dunkelgrün: Ausgezeichnete Bedingungen
Hellgrün: Gute Bedingungen
Gelb: Mäßige Bedingungen
Rot: Schlechte Bedingungen / Gesetzliche Grenze
Gut zu wissen: Die Dosisanpassung kann eine andere Farbe haben, z. B. Gelb, obwohl die meisten Bedingungen unter „Details“ grün sind. Die Berechnung ist komplex, daher kann es an den Schwellen der Farbcodes leichte Abweichungen geben – und damit einen Wechsel von Grün zu Gelb.
💡 Mehr zur Dosisanpassung erfahren Sie im Artikel über die neue Seite „Tankberechnung“, die Sie mit 1 Klick vom Bildschirm der Zeitfenster aus erreichen.
Neue Seite verfügbar: die Tankmischung 🎉
💡 Mehr dazu: Lesen Sie diesen ausführlichen Artikel.











